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Nach der noch nie dagewesenen Landung am Südpol des Mondes hat Indien bereits eine weitere revolutionäre Mission im Weltraum begonnen.
ISRO hat kürzlich die Sonde Aditya-L1 gestartet, die eine sehr ehrgeizige Mission hat: die Beobachtung der Sonne.
Es wird vier Monate dauern, bis die Sonde ihr Ziel erreicht
Motiviert durch den Erfolg bei der Erforschung des Mondsüdpols hat die Indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) bereits eine weitere, ebenso revolutionäre Mission im Weltraum gestartet.
Kürzlich hat die indische Weltraumbehörde eine neue Rakete mit der Sonde Aditya-L1 gestartet, die die Sonne beobachten soll. Um ihr Ziel zu erreichen, wird die Sonnensonde in den nächsten vier Monaten 930.000 Meilen (rund 1.496.690 Kilometer) zurücklegen.
Ihr Ziel ist der Lagrange-Punkt, der sich dadurch auszeichnet, dass er der Gleichgewichtsort zwischen zwei massiven Körpern im Orbit ist, in diesem Fall offensichtlich der Sonne und der Erde. An diesem Standort bleibt die Sonde im Orbit, um ihre Beobachtungs- und Datenerfassungsmission auszuführen.
Durch diese Mission hoffen Wissenschaftler zu verstehen, warum die Korona der Sonne heißer ist als ihre Oberfläche. Der Überwachungsprozess wird auch die Sammlung von Daten über Sonneneinstrahlung und andere Sonnenphänomene ermöglichen, die sich auf Kommunikationssysteme, Satelliten und Stromnetze auswirken.
Die Sonde wird das Verhalten des Sonnenwinds und seine Auswirkungen auf die Erde untersuchen
Nach Angaben der ISRO bestehen höhere Erwartungen an die Raumsonde Aditya-L1. Dadurch sollen wichtige Informationen über das Verhalten des Sonnenwinds und seine Auswirkungen auf das Erdklima gesammelt und übermittelt werden können.
„Wir werden über einen einzigartigen Datensatz verfügen, der derzeit bei keiner anderen Mission verfügbar ist“, bestätigte Sankar Subramanian, der für diese Mission verantwortliche Wissenschaftler. Mithilfe von Aditya-L1 wird es möglich sein, „die Sonne, ihre Dynamik, die innere Heliosphäre, die ein wichtiger Bestandteil der aktuellen Technologie ist, sowie Aspekte des Weltraumwetters zu verstehen“.
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